Trotz aller modernen Fortschritte in der Mund- und Zahngesundheit können unsere Zähne im Laufe der Zeit allmählich verfallen, und viele von uns können aufgrund von Verletzungen oder Krankheiten einen Zahnverlust erleben.
Die Implantatbehandlung ist ein Verfahren zur Verhinderung von Zahnverlust und bietet eine gesündere, zuverlässigere, ästhetischere und langlebigere Lösung. Dabei werden künstliche Zahnwurzeln – hergestellt aus Titan und dessen Legierungen – in den Kieferknochen eingesetzt, um fehlende Zähne zu ersetzen.
Entwickelt als Alternative zu herkömmlichen Brücken und Prothesen bietet diese Behandlungsmethode eine feste Basis für feste oder herausnehmbare künstliche Zähne, die darauf ausgelegt sind, Ihren natürlichen Zähnen zu entsprechen. Mit anderen Worten, diese in den Kieferknochen eingesetzten Schrauben stützen Prothesen und künstliche Zähne im Mund.
Zahnimplantate können viele Jahre lang verwendet werden. Patienten erhalten brandneue, feste Zähne mit Eigenschaften, die ihren verlorenen natürlichen Zähnen ähneln. Der wichtigste Vorteil von Implantaten ist, dass Patienten diese viele Jahre lang genauso benutzen und reinigen können wie ihre eigenen natürlichen Zähne.
Der Knochen im Bereich eines extrahierten Zahnes kann im Laufe der Zeit allmählich zurückgehen. Implantate, die nach der Extraktion eingesetzt werden, reduzieren diesen Knochenverlust erheblich, und in vielen Fällen hört die Knochenresorption langfristig vollständig auf.
Es gibt zwar verschiedene Arten von Implantaten, die am häufigsten verwendeten sind jedoch schraubenförmige Implantate. Ein anderer Name für schraubenförmige Implantate sind traditionelle Implantate.
Endostale Implantate bestehen aus zwei Phasen:
Zuerst werden sie chirurgisch in den Kieferknochen eingesetzt. Dann wird das Zahnfleischgewebe darum geformt.
All-on-X-Implantate bieten eine schnellere Lösung zur vollständigen Wiederherstellung des oberen oder unteren Kiefers im Vergleich zu traditionellen Implantatbehandlungen. Mithilfe computergestützter Chirurgie bestimmt der Fachzahnarzt die optimalen Implantatpositionen und platziert sie im Knochen.
Für ein vollständig funktionierendes Gebiss sind nur sechs Implantate pro Kiefer erforderlich; die All-on-X-Methode eliminiert häufig die Notwendigkeit umfangreicher Knochentransplantationen. Während des Verfahrens wird eine temporäre Prothese angebracht. Die Behandlung dauert typischerweise etwa 1–2 Monate. Sobald die Implantate vollständig mit dem umgebenden Knochen verwachsen sind, wird die temporäre Prothese innerhalb weniger Monate durch eine dauerhafte ersetzt.
Für eine Implantatbehandlung muss eine ausreichende Knochenstruktur an der Implantationsstelle vorhanden sein. Ist die Knochenstruktur unzureichend, kann künstlicher Knochen angewandt werden. Der Kieferknochen muss die passende Breite zur Unterstützung der Implantate aufweisen. Da Knochenentwicklung und -breite entscheidend sind, wird die Implantatbehandlung im Allgemeinen für Patienten ab 18 Jahren empfohlen.
Dank der Verwendung von Lokalanästhesie oder Sedierung während des Eingriffs verspüren Patienten keine Schmerzen. Postoperative Beschwerden oder leichte Schmerzen können mit Medikamenten behandelt werden. Die vollständige Heilung erfolgt in der Regel innerhalb von 1 bis 3 Monaten.
Je nach Zustand des Patienten und Behandlungsplan dauert der chirurgische Eingriff in der Regel etwa 1 bis 2 Stunden.
Nach einer Heilungsphase von 1–3 Monaten wird die temporäre Prothese entfernt und durch eine dauerhafte ersetzt, womit die Behandlung abgeschlossen ist.
Porzellankronen, die bei Implantatbehandlungen verwendet werden, bieten ein sehr natürliches Aussehen. Porzellan wird bevorzugt für Frontzähne verwendet, während für Backenzähne oft titankaschierte Prothesenzähne aufgrund ihrer Haltbarkeit gewählt werden.
Die Lebensdauer von Implantaten hängt von der Mundhygiene des Patienten, dem Rauchverhalten und der allgemeinen Zahnpflege ab. Wenn die richtige Mundpflege nicht eingehalten wird, können Implantate nicht lange halten. Implantate sind im Grunde künstliche Zähne – je besser sie gepflegt werden, desto länger halten sie.
Schlechte Mundhygiene kann zu Zahnfleischerkrankungen führen. Alkohol- und Tabakkonsum können Verfärbungen und Entzündungen verursachen. So wie wir unsere natürlichen Zähne schützen, müssen wir auch Implantate mit derselben Sorgfalt behandeln.
Einer der häufigsten Fragen bei Zahnbehandlungen ist, ob Implantate kostspielig sind. Die Preise variieren je nach Untersuchung, verwendeten Materialien, Behandlungsverfahren, Behandlungsdauer und Anzahl der benötigten Implantate. Jahresinflation und Währungsschwankungen beeinflussen ebenfalls die Kosten der Implantatbehandlung.
Bei Diabetikern kann die Implantatbehandlung ein Risiko darstellen. Mit regelmäßiger Kontrolle und gut eingestelltem Blutzuckerspiegel können Implantate jedoch sicher gesetzt werden. Häufige Kontrolluntersuchungen verkürzen die Heilungszeit, weshalb eine enge Überwachung wichtig ist.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das starke Rauchen. Starkes Rauchen verlangsamt den Heilungsprozess. Daher sollten Patienten vor der Behandlung mit dem Rauchen aufhören oder reduzieren und es idealerweise danach vermeiden. Rauchen beeinträchtigt die Heilung während der Implantattherapie erheblich.
Patienten mit Knochenerkrankungen oder Patienten, die entsprechende Medikamente einnehmen, sollten die Implantatbehandlung unter ärztlicher Aufsicht durchführen lassen.
Dank moderner Technologie bietet die Implantatbehandlung außergewöhnliche Funktionalität, Komfort und Langlebigkeit in der Mund- und Zahngesundheit. Ihre Haltbarkeit und Fähigkeit, gesunde, natürlich aussehende Zähne zu bieten, machen sie heute zu einer der bevorzugtesten Behandlungsmethoden.
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